

Ein ausbalancierter Gesundheitssport und Bewegung in der Freizeit erfordert kein spezielles Können. Wer eher ein Bewegungsmuffel ist, der sollte sich einen Ruck geben und wird schnell mitkriegen, dass es ihm bald Freude bereitet wenn er einmal angefangen hat.
Ein entsprechendes Fitnessbewusstsein ist unabhängig von speziellen Kenntnissen oder dem Alter. Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Spaziergänge oder die Gartenarbeit zwar erholsam bzw. auslastend seien können, aber eine Steigerung der Fitness nur durch entsprechende Bewegung erreicht werden kann. Das Resultat der sportlichen Betätigung wird man bald spüren. Ein allgemein besseres Wohlbefinden und die Gesundheit wird sich daraus bald ergeben. Wichtig ist , dass man sich auch während des Fitnessprogramms wohl fühlt. Man muss wissen dass man sich einerseits nicht zu Tode hetzen muss um dann abends wie ein Stein ins Bett zu fallen, dass man aber andererseits ohne ein gewisses Maß an körperlicher Belastung gar nichts erreicht.
Ein positives Resultat erhält man eben nur dadurch, dass man auch mal ins Schwitzen kommt und der Puls mal entsprechend beschleunigt wird. Der Stoffwechsel wird so angeregt und kann dem Körper viel gutes tun. Wichtig ist es, sich bei seinem Arzt oder entsprechenden Fachleuten einen Rat einzuholen, welche Art von Sport für einen das Beste ist. Grundsätzlich gilt aber, dass Sport für jeden gut ist. Die Betonung liegt hier auf dem Begriff „Gesundheitssport“. Die entsprechende Motivation erreicht man am Besten dadurch, dass man sich mit Freunden zusammen tut, die einen zum Weitermachen anspornen. So schafft man es besser durchzuhalten als wenn man alleine gegen seinen inneren Schweinehund kämpfen muss.
Wichtig ist immer eine fachliche Anleitung und die Kontrolle des Pulsschlags. Übertreiben sollte man es nicht, weil man so nur eine gegensätzliche Wirkung als die gewünschte Beweglichkeitssteigerung und Gewichtsreduzierung erreicht. Im schlimmsten Fall erleidet man einen Herz-Kreislauf-Zusammenbruch, den man aber durch die entsprechende Kontrolle vermeiden kann. Der ideale Pulsschlag pro Minute beträgt bei körperlicher Belastung durch Joggen, Radfahren, Walken oder am Heimtrainer 180 minus das Lebensalter. Je nach dem wie lange man durchhält sollte man anschließend den Pulsschlag kontrollieren. Der Wert kann auch um ein paar Zahlen darüber oder darunter liegen, schließlich handelt es sich hier nur um ein Richtmaß. Man sollte es allerdings nicht soweit treiben, dass einem schwindelig oder schlecht wird. Vermeiden kann man das auch indem man vorher eine Kleinigkeit isst. Leichte Nahrung ist am besten. Auf nüchternen Magen sollte man sein Training nicht absolvieren, da der Körper schließlich irgendwas zum Verbrennen braucht.
Um seine Pulsfrequenz gut kontrollieren zu können ohne das Training für eine Minute zu unterbrechen, kann man auch 15 Sekunden messen und die Anzahl der Pulsschläge dann mal 4 nehmen. Wer nicht anhalten will kann sich ein Pulsmessgerät besorgen. Der Organismus wird schließlich ideal belastet, wenn die Temporegel entsprechend eingehalten wird. Um seine Fitness wirkungsvoll zu steigern sollte man öfter als ein/zweimal pro Woche Sport treiben. Andernfalls absolviert man lediglich ein Erhaltungstraining. Im medizinischen Sinn positive Ergebnisse erreicht man nur wenn man MINDESTENS zwei mal in der Woche sein Fitnesstraining absolviert. Ein wirksamer Gesundheitssport ergibt sich aber aus mindestens 3 Trainingseinheiten in der Woche. Jeden zweiten Tag sollte man sich den Jogginganzug anziehen um wirksame Ergebnisse zu erzielen. Die Regelmäßigkeit ist sehr entscheidend weil sich der Körper sehr schnell an eine gewisse Situation gewöhnt. Die Herz-Kreislaufstabilität kann so am Besten gewährleistet werden und Osteoporosekrankheiten sowie Rückenschmerzen lassen sich entsprechend vermeiden oder vermindern. Das Alter spielt hierbei keine Rolle.
Die täglichen Trainingseinheiten sollten bei 30 bis 50 Minuten liegen. Bei 30 sollte aber das Minimum liegen, weil nur so eine gute Blutdruckstabilität, eine Cholesterinsenkung und die optimale Sauerstoffversorgung gewährleistet wird. Das Immunsystem kann so ebenfalls gestärkt werden. Übertreiben sollte man es jedoch auch nicht, weshalb das empfohlene Höchstmaß bei 50 Minuten liegt. Sonst läuft man Gefahr seine Muskeln und/oder Gelenke zu überlasten. Diese Zeiten gelten aber vorwiegend für Leute, die schon regelmäßig Sport treiben. Wer gerade erst anfängt sich entsprechend zu betätigen, der sollte sich auf ein 12-wöchiges Aufbautraining konzentrieren, wobei die Zeit des Trainings von Woche zu Woche gesteigert werden sollte. Wenn man seine Zeiten diszipliniert einhält wird man bald feststellen, dass anfängliche Mühseligkeiten bald verschwinden. Empfehlenswert für Anfänger ist es, vor dem Trainingsbeginn einen Gesundheits-Check beim Arzt zu machen. Dieser wird von der Krankenkasse alle zwei Jahre bezahlt.